Lean Manufacturing fĂŒr Landmaschinenhersteller 🌐 KBC
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Traktor mit grĂŒnem und lila Hologramm in Produktionshalle symbolisiert lean manufacturing durch KBC.

Produktion | Industrie & Maschinenbau

Nachhaltige ProduktivitĂ€tssteigerung durch Lean Manufacturing bei einem fĂŒhrenden Landmaschinenhersteller 

Ein fĂŒhrender Hersteller von Landmaschinen produzierte in einer anspruchsvollen Fließfertigung hochindividualisierte Produkte in LosgrĂ¶ĂŸe 1. Auf mehr als 500 Metern Fertigungsstrecke mit neun Produktlinien und enormer Variantenvielfalt waren die fĂŒr die Montage vorgesehenen Bauteile hĂ€ufig nicht verfĂŒgbar. Diese FehlverfĂŒgbarkeit fĂŒhrte am Band zu VersorgungsengpĂ€ssen, Prozessunterbrechungen und ĂŒberdurchschnittlichem Nacharbeitsaufwand. KBC implementierte ein ganzheitliches Lean-Manufacturing-System und steigerte damit die DirektlĂ€uferquote nachhaltig um ĂŒber 40 %.

Lean Manufacturing in Zahlen

Steigerung der DirektlÀuferquote
Produktlinien mit unterschiedlichster Ausstattung
Meter 
GesamtlÀnge des komplexen Fertigungsbandes 

Der Kunde

FĂŒhrender Landmaschinenhersteller

Der Kunde ist ein international fĂŒhrender Hersteller von Landmaschinen und Traktoren mit globalem Produktionsnetzwerk. Als Premium-Anbieter im Agrarsegment fertigt das Unternehmen hochkomplexe Produkte mit einer enormen Variantenvielfalt – am Standort mit einer Fließfertigung ĂŒber 500 Meter LĂ€nge und neun verschiedenen Produktlinien. 

Die Produktion erfolgte in einer Fließfertigung, die allen Anforderungen einer modernen Variantenproduktion gerecht werden musste. Jeder Auftrag war einzigartig, die Bandbreite der Ausstattungsmerkmale enorm. Auf ĂŒber 500 Metern Fertigungsstrecke mit neun Produktlinien entstand tĂ€glich eine hohe KomplexitĂ€t, die klassische Steuerungsmethoden an ihre Grenzen brachte. Fehlteile, VersorgungsengpĂ€sse und ein ĂŒberdurchschnittlicher Nacharbeitsaufwand beeintrĂ€chtigten die Effizienz zunehmend. Eine nachhaltige Optimierung durch professionelles Lean Manufacturing wurde zur strategischen PrioritĂ€t.

Das Projekt

Ganzheitliches Lean-Manufacturing-System in der Fließfertigung

Das Beraterteam von KBC brachte seine Erfahrung in der industriellen Prozessoptimierung ein und implementierte ein ganzheitliches Lean-Manufacturing-System, das gezielt auf die Herausforderungen der LosgrĂ¶ĂŸe 1 und die hohe Variantenvielfalt ausgerichtet war. 

Ein zentrales Element war die Etablierung von QualitĂ€tszirkeln, in denen Mitarbeitende aus der Fertigung, der Logistik und der QualitĂ€tsplanung regelmĂ€ĂŸig Fehlerbilder analysierten und gemeinsam Gegenmaßnahmen entwickelten. So entstand eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung direkt am Ort der Wertschöpfung. 

ErgĂ€nzend fĂŒhrte KBC die Fehlerbaumanalyse ein, um systematisch Ursachen fĂŒr Fehlteile und VersorgungsengpĂ€sse zu identifizieren. Statt symptomatisch zu reagieren, konnte das Team nun gezielt an den kritischen Hebeln ansetzen und wiederkehrende Störungen nachhaltig reduzieren. 

Ein drittes Instrument waren Kaizen-Events, bei denen in kurzen, intensiven Workshops gezielt Prozessabschnitte analysiert und sofort optimiert wurden. Diese Events schufen schnelle Erfolge, stĂ€rkten das Engagement der Mitarbeitenden und trugen dazu bei, die Akzeptanz fĂŒr das neue Lean-Manufacturing-System nachhaltig zu verankern.

PortrĂ€tfoto von Martin Betz, Director bei KemĂ©ny Boehme Consultants (KBC). Mann mit Glatze und eckiger dunkler Brille, lĂ€chelt freundlich in die Kamera. TrĂ€gt ein marineblaues Sakko ĂŒber einem weißen Hemd, dazu einen braunen LedergĂŒrtel und eine silberne Armbanduhr, beide HĂ€nde in den Hosentaschen.
PortrĂ€tfoto von Martin Betz, Director bei KemĂ©ny Boehme Consultants (KBC). Mann mit Glatze und eckiger dunkler Brille, lĂ€chelt freundlich in die Kamera. TrĂ€gt ein marineblaues Sakko ĂŒber einem weißen Hemd, dazu einen braunen LedergĂŒrtel und eine silberne Armbanduhr, beide HĂ€nde in den Hosentaschen.

So sehen wir Lean Manufacturing

Lean Manufacturing funktioniert nur, wenn wir die Daten sprechen lassen und danach die Menschen mitnehmen. Bei diesem Projekt haben wir gezeigt, dass echte nachhaltige Verbesserungen entstehen, wenn wir als Berater nicht nur Analysen liefern, sondern gemeinsam mit den Teams vor Ort Lösungen entwickeln und im Sinne von Lean umsetzen. Die Ruhe am Fertigungsband ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis systematischer Arbeit an den richtigen Hebeln nach Lean-Manufacturing-Prinzipien.

Martin Betz, Partner bei KBC

Das Ergebnis

DirektlÀuferquote gesteigert, QualitÀt verbessert, Mitarbeiter entlastet

Am Ende des Projekts stand eine nachhaltig gesteigerte DirektlĂ€uferquote und ProduktqualitĂ€t. Die Versorgungs- und Fehlteilsituation am Produktionsband wurde erheblich und nachhaltig verbessert. Durch die Schaffung von umfassender Transparenz bezĂŒglich der Fehlteil- und Versorgungssituation konnten gezielte Verbesserungen im Prozess erwirkt werden. 

QualitĂ€tsprobleme und die FehlerhĂ€ufigkeit je gefertigtem Produkt wurden nachweislich gesenkt. Die etablierte “Ruhe am Fertigungsband” stellt nicht nur eine spĂŒrbare Entlastung der Mitarbeitenden sicher, sondern bildet die Grundlage fĂŒr eine stabilere und effizientere Fertigung mit nachhaltig verbesserten Durchlaufzeiten. Die DirektlĂ€uferquote konnte um ĂŒber 40 Prozent gesteigert werden – ein messbarer Erfolg, der sich direkt in der ProduktivitĂ€t und Wirtschaftlichkeit niederschlĂ€gt.

Weitere Projekte mit Wirkung

PortrĂ€tfoto von Martin Betz, Director bei KemĂ©ny Boehme Consultants (KBC). Mann mit rasiertem Kopf und markanter dunkler Rechteckbrille, blickt freundlich lĂ€chelnd in die Kamera. TrĂ€gt einen dunkelblauen Anzug mit passendem Sakko und Hose ĂŒber einem hellblauen Hemd ohne Krawatte, einen cognacfarbenen LedergĂŒrtel sowie eine silberne Armbanduhr am rechten Handgelenk, beide HĂ€nde in den Hosentaschen, aufrechte und selbstbewusste Haltung.
PortrĂ€tfoto von Martin Betz, Director bei KemĂ©ny Boehme Consultants (KBC). Mann mit rasiertem Kopf und markanter dunkler Rechteckbrille, blickt freundlich lĂ€chelnd in die Kamera. TrĂ€gt einen dunkelblauen Anzug mit passendem Sakko und Hose ĂŒber einem hellblauen Hemd ohne Krawatte, einen cognacfarbenen LedergĂŒrtel sowie eine silberne Armbanduhr am rechten Handgelenk, beide HĂ€nde in den Hosentaschen, aufrechte und selbstbewusste Haltung.
Martin Betz
Partner

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Ob Produktionsoptimierung, QualitĂ€tssteigerung oder UnterstĂŒtzung bei der Etablierung von Fehlteilmanagement-Prozessen: In einem kurzen Austausch klĂ€ren wir, welche Schritte sinnvoll sind und wie KBC Sie als internationale Boutique-Unternehmensberatung mit Sitz in MĂŒnchen voranbringen kann.