Taskforce Interimmanagement in Zahlen
Zeitverzug aufgeholt
Der Kunde
Ein renommierter Anlagenbauer
Bei dem Kunden handelt es sich um einen renommierten Anlagenbauer im Bereich der industriellen Automatisierung und Fertigungstechnik. Für einen seiner Endkunden aus der Elektromobilitätsbranche übernahm der Anlagenbauer den Umbau einer bestehenden Anlage zu einer HV-Modulproduktionsanlage. Der Anlagenhochlauf lag zu Projektbeginn 12 Wochen hinter dem Zeitplan zurück, die Ausbringung erreichte nur 20% des Ziels. Fehlende Struktur, mangelhafte Projektmanagement-Kompetenzen und ein Vertrauensverlust des Kunden aufgrund häufig nicht eingehaltener Zusagen gefährdeten die erfolgreiche Übergabe der Gesamtanlage.
Das Projekt
Taskforce Interimmanagement zur Beschleunigung des Anlagenhochlaufs
Im Rahmen eines Taskforce Interimmanagements unterstützte KBC den Anlagenbauer bei der Stabilisierung des kritischen Hochlaufs. Das Beraterteam begleitete die bestehende Taskforce mit dem Ziel, die termingerechte Übergabe der Anlage zu ermöglichen. Zunächst etablierte KBC einen täglichen Fehlermanagementprozess vom Shopfloor bis ins Management. Dieser umfasste eine tägliche Kaskade aus Problemmeldungen und Lösungsstatusberichten, die Transparenz und Geschwindigkeit in die Steuerung brachten.
Eine maßnahmengestützte Hochlaufkurve lag im Projekt bereits vor. KBC nutzte diese, um auf Basis der identifizierten Maßnahmen und deren Wirksamkeitseinschätzung Engpässe zu ermitteln und die zukünftige Anlagenausbringung belastbar zu prognostizieren. Zusätzlich implementierte das Team klare Projektstandards, regelmäßige Reportings und einen strukturierten Steuerkreis unter aktiver Einbindung des Kunden. Diverse Aufgaben wurden priorisiert, um die kritischen Hebel zu adressieren und die Projektdynamik nachhaltig zu verändern.
Das Ergebnis
Fristgerechte Übergabe und vermiedene Vertragsstrafen
Durch die umgesetzten Maßnahmen konnte KBC die fristgerechte Übergabe an den Endkunden sicherstellen und potenzielle Vertragsstrafen wegen Verzugs erfolgreich vermeiden. Die Anlagenausbringung wurde auf das Zielniveau im Rahmen einer 3-Tages-Produktion erhöht, was einer Steigerung von ca. 200% im Vergleich zum Projektbeginn entspricht.
Die wöchentlichen Störminuten der Anlage wurden um ca. 8.000 reduziert, was die Gesamtanlagenverfügbarkeit signifikant verbesserte. Tägliche und wöchentliche Transparenz bezüglich des Projektstatus und -fortschritts wurden etabliert und sichergestellt. Zudem konnten strukturierte Prozesse zur Erhöhung der Anlagenausbringung eingeführt und verankert werden. Die vom Kunden eingerichtete Taskforce wurde erfolgreich entlastet und die Zusammenarbeit nachhaltig stabilisiert.

















