Qualitätsmanagement Beratung Medizinprodukte in Zahlen
zur nachhaltigen Kostensenkung
Der Kunde
Medizintechnik-Zulieferer mit Bedarf an professioneller Qualitätsmanagement Beratung für Medizinprodukte
Der Kunde zählt zu den international tätigen Zulieferern der Medizintechnikbranche und entwickelt sowie produziert Kunststoffkomponenten für medizinische Anwendungen, etwa Schläuche, Katheter und Verpackungslösungen für namhafte Medizingerätehersteller.
Angesichts steigender Kundenanforderungen und wachsender Qualitätsansprüche in den Märkten gewinnt professionelles Qualitätsmanagement für das Unternehmen zunehmend an strategischer Bedeutung. Erhebliche Kosten für Non-Konformitäten, etwa Reklamations- und Kulanzkosten, sowie eine vermutete Überlast an Prüfkosten verschärften den Handlungsdruck zusätzlich und machten eine fundierte Qualitätsmanagement Beratung für Medizinprodukte notwendig.
Zudem fehlte eine ausreichende Methodik zur Erfassung der Konformitätskosten, etwa für präventive Qualitätsmaßnahmen, was die Notwendigkeit einer strukturierten Qualitätsmanagement Beratung für Medizinprodukte zusätzlich unterstrich.
Das Projekt
Total-Cost-of-Quality-Analyse und Q-Scan als Basis
Im Rahmen der Qualitätsmanagement Beratung für Medizinprodukte erfasste das Beraterteam von KBC zunächst sämtliche qualitätsbezogenen Kosten über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg und leitete daraus die passenden Stellhebel sowie konkrete Maßnahmen ab. Mit einer umfassenden Total-Cost-of-Quality-Analyse schuf KBC erstmals Transparenz über Konformitäts- und Non-Konformitätskosten in wertschöpfenden wie nicht-wertschöpfenden Prozessen.
Ergänzend brachte KBC die eigens entwickelte Methodik „Q-Scan“ ein und bewertete gemeinsam mit Führungskräften und Mitarbeitenden aus Qualität, Entwicklung, Einkauf und Produktion 19 qualitätsrelevante Kategorien. Daraus identifizierte das Team 129 konkrete Handlungsbedarfe, die anschließend in einer Fehlerrückverortung auf ihre eigentlichen Ursachen zurückgeführt wurden: Ausgewählte Top-Fehlerbilder verortete KBC gezielt auf die verursachenden Prozesse und deckte so strukturelle Schwachstellen entlang der gesamten Prozesskette auf.
Auf dieser fundierten Basis erarbeitete unser Beraterteam gemeinsam mit dem Kunden zehn priorisierte Teilprojekte, die von der Q-Strategie über das kundenorientierte Anforderungsmanagement bis zum Lieferantenmonitoring reichen und die erfolgreiche Qualitätsmanagement Beratung für Medizinprodukte in konkrete Umsetzungsschritte übersetzen.
Das Ergebnis
Wirtschaftlich bewertete Qualitätsoffensive
Aus anfänglicher Kostenintransparenz entstand durch die Qualitätsmanagement Beratung für Medizinprodukte von KBC ein belastbares Zahlenwerk, das dem Kunden erstmals zeigte, wo echter Handlungsbedarf besteht. Die qualitätsbezogenen Kosten von rund 14,57 Mio. € pro Jahr wurden vollständig transparent nach Prävention, Prüfung sowie internen und externen Fehlerkosten aufgeschlüsselt.
Auf Basis der identifizierten Handlungsbedarfe leitete KBC zehn konkrete Teilprojekte ab und bewertete deren Aufwand und Nutzen mittels Business Cases. Die vereinbarten Maßnahmen adressieren zentrale Schwachstellen wie eine fehlende durchgängige Q-Strategie, unzureichendes Anforderungsmanagement mit Kunden sowie ein optimierungsbedürftiges Lieferantenmonitoring.
Durch die Verknüpfung von Top-down-Analyse (Q-Scan) und Bottom-up-Fehlerrückverortung gelang es, sowohl strukturelle als auch fehlerbildspezifische Ursachen sichtbar zu machen. Insgesamt identifizierte und bewertete KBC im Zuge der Qualitätsmanagement Beratung für Medizinprodukte ein Nutzenpotenzial von rund 15,17 Mio. € bei einem Umsetzungsaufwand von rund 3 Mio. € und zeigte damit einen klaren Weg auf, die jährlichen Qualitätskosten um bis zu 31 Prozent zu senken.

















