Produktkostenoptimierung in Zahlen
Der Kunde
Internationaler Premiumhersteller von Landmaschinen
Bei dem Kunden handelt es sich um einen der weltweit fĂŒhrenden Premiumanbieter von Landmaschinen mit mehreren tausend Mitarbeitenden und internationaler PrĂ€senz. Das Unternehmen steht fĂŒr technologische Innovationskraft, ĂŒberlegene ProduktqualitĂ€t und auĂergewöhnlich hohe Kundenzufriedenheit. Es positioniert sich bewusst im oberen Preissegment der Branche.
Vor dem Hintergrund zunehmenden globalen Wettbewerbs und steigender KomplexitĂ€t landwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten stellte sich eine zentrale Frage: Wie lĂ€sst sich die langfristige WettbewerbsfĂ€higkeit bei den Herstellkosten stĂ€rken, ohne den Premiumanspruch zu gefĂ€hrden? Bisherige Initiativen hatten sich vor allem auf inkrementelle MaĂnahmen innerhalb einzelner Fachbereiche konzentriert. Ein grundlegend neuer, disruptiver Ansatz war erforderlich, um die Produktkostenstruktur nachhaltig zu verbessern.
Das Projekt
Produktkostenoptimierung mit disruptiver Methodik
Ziel des Vorhabens war die substanzielle Reduzierung der Herstellkosten zur Sicherung der Margenziele. Dabei sollten zugleich neue LösungsrÀume erschlossen und die Organisation nachhaltig befÀhigt werden, diese Ziele eigenstÀndig zu erreichen.
KBC brachte dafĂŒr seine eigene Methodik âThe BOLD Wayâ ein, einen wissenschaftlich fundierten Ansatz, der Denkfixierungen systematisch ĂŒberwindet und disruptive LösungsrĂ€ume fĂŒr alle Arten komplexer Herausforderungen öffnet. FĂŒr dieses Projekt adaptierten wir die Methodik gezielt auf die Herausforderungen des Unternehmens bei der Optimierung seiner Produktkosten.Â
Der integrierte Ansatz gliederte sich in drei Phasen. In der Diagnose-Phase fĂŒhrten wir Stakeholder-Interviews durch und bauten eine transparente Kosten-Baseline auf, inklusive eines Data Cube als zentrale Informationsplattform. In der Disruption-Phase organisierten wir vier crossfunktionale Ideation-Workshops. Dabei entstanden ĂŒber 300 neue AnsĂ€tze, die anschlieĂend durch Rapid Prototyping auf ihre Umsetzbarkeit validiert wurden. In der Transformations-Phase stĂ€rkten wir die crossfunktionale Zusammenarbeit, ĂŒbertrugen die disruptive Methodik auf mehr als 50 Mitarbeitende und etablierten den Data Cube als dauerhafte Kostentransparenz-Plattform. Â
Das Ergebnis
Messbarer Impact auf drei Ebenen durch Produktkostenoptimierung
Das Projekt lieferte Wirkung auf drei Ebenen. Auf der operativen Ebene wurden validierte und Management-freigegebene MaĂnahmen erarbeitet, die eine Herstellkostenreduktion von 1.000 ⏠je Einheit ĂŒber alle Produktlinien belegen. Die Machbarkeit wurde dabei mit zielgerichtetem, moderatem Aufwand geprĂŒft, bevor Ressourcen fĂŒr die Umsetzung eingesetzt wurden.
DarĂŒber hinaus identifizierten wir durch strukturelle KonzeptĂ€nderungen ein weiteres Potenzial von 8.000 ⏠je Einheit. Diese AnsĂ€tze wurden validiert und zur Umsetzung priorisiert â beides ohne Abstriche am Premiumanspruch.
Auf struktureller Ebene schafft der Data Cube dauerhafte Kostentransparenz ĂŒber alle Produktlinien hinweg. Mehr als 50 Mitarbeitende wurden in disruptiven Methoden befĂ€higt und sichern so die eigenstĂ€ndige FortfĂŒhrung der Kostenoptimierung im Unternehmen. Diese Kompetenz ist nachhaltig verankert und nicht projektabhĂ€ngig.Â

















