Produktkostenoptimierung im Maschinenbau 🌐 KBC
Branchen
Traktor auf Metallplattform in Labor mit lila und grĂŒnen Hologramm-Laserscan, Produktkostenoptimierung KBC.

Kostenoptimierung | Industrie & Maschinenbau

Produktkostenoptimierung im Maschinenbau: Disruptiver Ansatz sichert 9.000 € Potenzial je Großmaschine 

Ein weltweit fĂŒhrender Premiumhersteller von Landmaschinen stand vor einer strategischen Herausforderung: Die gewachsene Kostenstruktur drohte die WettbewerbsfĂ€higkeit langfristig zu beeintrĂ€chtigen, ohne dass dabei der QualitĂ€ts- und Premiumanspruch der Marke zur Disposition stand. KBC brachte seinen erprobten Ansatz zur disruptiven Reduzierung der Herstellkosten ein und adaptierte ihn gemeinsam mit dem Unternehmen auf die spezifischen Anforderungen des Sektors. Das Ergebnis: ĂŒber 300 neue Ideen, eine Management-freigegebene Einsparung von 1.000 € je Maschine und ein validiertes Potenzial von weiteren 8.000 € – alles ohne Kompromisse am Premiumanspruch. 

Produktkostenoptimierung in Zahlen

neue ideen generiert
Herstellkosteneinsparung je Einheit  
zusÀtzliches Potenzial je Einheit 

Der Kunde

Internationaler Premiumhersteller von Landmaschinen

Bei dem Kunden handelt es sich um einen der weltweit fĂŒhrenden Premiumanbieter von Landmaschinen mit mehreren tausend Mitarbeitenden und internationaler PrĂ€senz. Das Unternehmen steht fĂŒr technologische Innovationskraft, ĂŒberlegene ProduktqualitĂ€t und außergewöhnlich hohe Kundenzufriedenheit. Es positioniert sich bewusst im oberen Preissegment der Branche. 

Vor dem Hintergrund zunehmenden globalen Wettbewerbs und steigender KomplexitĂ€t landwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten stellte sich eine zentrale Frage: Wie lĂ€sst sich die langfristige WettbewerbsfĂ€higkeit bei den Herstellkosten stĂ€rken, ohne den Premiumanspruch zu gefĂ€hrden? Bisherige Initiativen hatten sich vor allem auf inkrementelle Maßnahmen innerhalb einzelner Fachbereiche konzentriert. Ein grundlegend neuer, disruptiver Ansatz war erforderlich, um die Produktkostenstruktur nachhaltig zu verbessern.

Das Projekt

Produktkostenoptimierung mit disruptiver Methodik

Ziel des Vorhabens war die substanzielle Reduzierung der Herstellkosten zur Sicherung der Margenziele. Dabei sollten zugleich neue LösungsrĂ€ume erschlossen und die Organisation nachhaltig befĂ€higt werden, diese Ziele eigenstĂ€ndig zu erreichen. 

KBC brachte dafĂŒr seine eigene Methodik „The BOLD Way“ ein, einen wissenschaftlich fundierten Ansatz, der Denkfixierungen systematisch ĂŒberwindet und disruptive LösungsrĂ€ume fĂŒr alle Arten komplexer Herausforderungen öffnet. FĂŒr dieses Projekt adaptierten wir die Methodik gezielt auf die Herausforderungen des Unternehmens bei der Optimierung seiner Produktkosten. 

Der integrierte Ansatz gliederte sich in drei Phasen. In der Diagnose-Phase fĂŒhrten wir Stakeholder-Interviews durch und bauten eine transparente Kosten-Baseline auf, inklusive eines Data Cube als zentrale Informationsplattform. In der Disruption-Phase organisierten wir vier crossfunktionale Ideation-Workshops. Dabei entstanden ĂŒber 300 neue AnsĂ€tze, die anschließend durch Rapid Prototyping auf ihre Umsetzbarkeit validiert wurden. In der Transformations-Phase stĂ€rkten wir die crossfunktionale Zusammenarbeit, ĂŒbertrugen die disruptive Methodik auf mehr als 50 Mitarbeitende und etablierten den Data Cube als dauerhafte Kostentransparenz-Plattform.  

PortrĂ€tfoto von Martin Betz, Director bei KemĂ©ny Boehme Consultants (KBC). Mann mit Glatze und eckiger dunkler Brille, lĂ€chelt freundlich in die Kamera. TrĂ€gt ein marineblaues Sakko ĂŒber einem weißen Hemd, dazu einen braunen LedergĂŒrtel und eine silberne Armbanduhr, beide HĂ€nde in den Hosentaschen.
PortrĂ€tfoto von Martin Betz, Director bei KemĂ©ny Boehme Consultants (KBC). Mann mit Glatze und eckiger dunkler Brille, lĂ€chelt freundlich in die Kamera. TrĂ€gt ein marineblaues Sakko ĂŒber einem weißen Hemd, dazu einen braunen LedergĂŒrtel und eine silberne Armbanduhr, beide HĂ€nde in den Hosentaschen.

So sehen wir Produktkostenoptimierung fĂŒr Agrartechnik

Echte Produktkostenoptimierung entsteht nicht durch das Hinterfragen von Einzelposten, sondern durch das Aufbrechen von Denkgrenzen. Wenn eine Organisation bereit ist, ihre eigenen ‚heiligen KĂŒhe‘ zu hinterfragen, entstehen Potenziale, die klassische Methoden nie ans Licht gebracht hĂ€tten.

Martin Betz, Partner bei KBC

Das Ergebnis

Messbarer Impact auf drei Ebenen durch Produktkostenoptimierung

Das Projekt lieferte Wirkung auf drei Ebenen. Auf der operativen Ebene wurden validierte und Management-freigegebene Maßnahmen erarbeitet, die eine Herstellkostenreduktion von 1.000 € je Einheit ĂŒber alle Produktlinien belegen. Die Machbarkeit wurde dabei mit zielgerichtetem, moderatem Aufwand geprĂŒft, bevor Ressourcen fĂŒr die Umsetzung eingesetzt wurden. 

DarĂŒber hinaus identifizierten wir durch strukturelle KonzeptĂ€nderungen ein weiteres Potenzial von 8.000 € je Einheit. Diese AnsĂ€tze wurden validiert und zur Umsetzung priorisiert – beides ohne Abstriche am Premiumanspruch. 

Auf struktureller Ebene schafft der Data Cube dauerhafte Kostentransparenz ĂŒber alle Produktlinien hinweg. Mehr als 50 Mitarbeitende wurden in disruptiven Methoden befĂ€higt und sichern so die eigenstĂ€ndige FortfĂŒhrung der Kostenoptimierung im Unternehmen. Diese Kompetenz ist nachhaltig verankert und nicht projektabhĂ€ngig. 

Weitere Projekte mit Wirkung

Ähnliche Herausforderung? Sprechen Sie mit uns

Ob UnterstĂŒtzung bei der Produktkostenoptimierung, crossfunktionaler Transformation oder Produktionsoptimierung: In einem kurzen Austausch klĂ€ren wir, welche Schritte sinnvoll sind und wie KBC Sie als internationale Boutique-Unternehmensberatung mit Sitz in MĂŒnchen voranbringen kann.Â