Stammdatenmanagement beim Landmaschinenhersteller 🌐 KBC
Branchen
Leuchtender lila DatenwĂŒrfel mit grĂŒnen NetzwerkfĂ€den zu schwebenden Datenblöcken, symbolisiert Stammdaten-Management bei KBC.

Business Intelligence & Datenanalyse | Industrie & Maschinenbau

StammdatenManagement als Basis – Ein Landmaschinenhersteller schafft systematische Kostentransparenz durch multidimensionalen Data Cube

Ein internationaler Hersteller von Landmaschinen verfĂŒgte ĂŒber keine faktenbasierte Kostentransparenz fĂŒr Produktion und Entwicklung: Produktkosten ließen sich nicht strukturiert entlang relevanter Dimensionen analysieren, ein integriertes Instrument zur VerknĂŒpfung von Kostenarten und Prozessschritten fehlte, und Entscheidungen wurden bislang ohne belastbare Datenbasis getroffen. KBC baute einen multidimensionalen Data Cube auf, der die komplexen und ĂŒber mehrere Systeme verteilten Stammdaten des Kunden in eine klare dreidimensionale Struktur transformierte. Diese Struktur ermöglichte erst weitere Analysen und ist so das HerzstĂŒck des Disruptive-Cost-Optimization-Programms (DCO) des Kunden.

Stammdatenmanagement in Zahlen

DatenDimensionen 
Datenquellen 
als konsolidierte Datenbasis
Modelle

Der Kunde

Ein internationaler Hersteller von Landmaschinen

Der Kunde ist ein international tĂ€tiger Hersteller von Landmaschinen mit einem breiten Produktportfolio und komplexen, mehrstufigen Fertigungsprozessen. Angesichts wachsender Anforderungen an Produktkosten-Optimierung und Effizienz im Disruptive-Cost-Optimization-Programm (DCO) des Unternehmens fehlte bislang ein integriertes Instrument, um Produktkosten strukturiert entlang relevanter Dimensionen zu analysieren. Kostenarten und Prozessschritte waren nicht systematisch miteinander verknĂŒpft, sodass Entscheidungen in Produktion und Entwicklung hĂ€ufig ohne belastbare Datenbasis getroffen werden mussten. Eine zentrale Voraussetzung fĂŒr eine verlĂ€ssliche Kostenanalyse war daher ein solides Stammdatenmanagement, da nur einheitliche und vollstĂ€ndige Stammdaten eine weiterfĂŒhrende Auswertung ĂŒberhaupt ermöglichten.

Das Projekt

Multidimensionaler Data Cube auf Basis von sauberem Stammdatenmanagement

KBC baute fĂŒr den Kunden einen multidimensionalen Data Cube zur systematischen Kostentransparenz. Grundlage waren SAP-Extrakte und Excel-Tabellen, aus denen die relevanten Kosten- und Stammdaten konsolidiert wurden. Um die QualitĂ€t und ValiditĂ€t des Data Cubes sicherzustellen, entwickelte KBC einen KI-gestĂŒtzten Ansatz fĂŒr die Stammdatenanalyse, der Inkonsistenzen und LĂŒcken im Stammdatenmanagement frĂŒhzeitig identifizierte und die Datenbasis fĂŒr die weitere Modellierung absicherte. Auf dieser Grundlage wurde der Data Cube entlang drei Dimensionen modelliert: Produktklasse, Kostenarten und Wertschöpfungsschritte. Um die Ergebnisse fĂŒr Fachbereiche nutzbar zu machen, entwickelte KBC zusĂ€tzlich eine Power-BI-Applikation zur interaktiven Kostenvisualisierung, mit der sich Kostentreiber entlang der Produkthierarchie auf einen Blick erschließen lassen. Der Data Cube wurde abschließend in das unternehmensweite DCO-Programm integriert und dient dort als zentrale Grundlage fĂŒr die Produktkosten-Optimierung. 

PortrĂ€tfoto von Philipp Berger, Lead Software Engineer bei KemĂ©ny Boehme Consultants (KBC). Mann mit sehr kurzen dunkelbraunen Haaren, blickt breit lĂ€chelnd und offen in die Kamera. TrĂ€gt einen dunkelmarineblauem Anzug ĂŒber einem weißen Hemd ohne Krawatte, brauner LedergĂŒrtel, beide HĂ€nde entspannt in den Hosentaschen.
PortrĂ€tfoto von Philipp Berger, Lead Software Engineer bei KemĂ©ny Boehme Consultants (KBC). Mann mit sehr kurzen dunkelbraunen Haaren, blickt breit lĂ€chelnd und offen in die Kamera. TrĂ€gt einen dunkelmarineblauem Anzug ĂŒber einem weißen Hemd ohne Krawatte, brauner LedergĂŒrtel, beide HĂ€nde entspannt in den Hosentaschen.

So sehen wir Stammdatenmanagement

Der beeindruckendste Data Cube nĂŒtzt nichts, wenn er auf inkonsistenten Stammdaten aufbaut. Wir haben deshalb bewusst zuerst in sauberes Stammdaten-Management investiert, bevor wir mit der eigentlichen Kostenanalyse anfingen. Nur so entsteht eine Datenbasis, der die Fachbereiche wirklich vertrauen können.

Philipp Berger, Lead Software Engineer bei KBC

Das Ergebnis

Faktenbasierte Kostentransparenz auf verlÀsslicher Datengrundlage

Durch den Aufbau des Data Cube verfĂŒgt der Kunde erstmals ĂŒber eine faktenbasierte Kostentransparenz fĂŒr Produktion und Entwicklung. Kostenanalysen lassen sich nun strukturiert entlang von Produkthierarchien, Kostenarten und Prozessschritten durchfĂŒhren, was vorher aufgrund der unvollstĂ€ndigen und verteilten Datenquellen gar nicht erst möglich war. Das zugrunde liegende, ĂŒber KI validierte Stammdatenmanagement stellt sicher, dass die Analysen auf einer verlĂ€sslichen und konsistenten Datenbasis beruhen. 

Über die unmittelbare Kostentransparenz hinaus etablierte das Projekt den Data Cube als zentralen Erfolgsfaktor fĂŒr die Produktkostenoptimierung im DCO-Programm des Kunden. Die interaktive Power-BI-Applikation ermöglicht es Fachbereichen, Kostentreiber eigenstĂ€ndig zu identifizieren und fundierte Entscheidungen in Produktion und Entwicklung zu treffen. Das aufgebaute Stammdatenmanagement bildet zudem die Grundlage, um kĂŒnftige Datenanalysen mit vergleichbar hoher DatenqualitĂ€t durchzufĂŒhren und den KI-gestĂŒtzten Ansatz auf weitere AnwendungsfĂ€lle auszuweiten. 

Weitere Projekte mit Wirkung

PortrĂ€tfoto von Philipp Berger, Lead Software Engineer bei KemĂ©ny Boehme Consultants (KBC). Mann mit kurzen, dunkelbraunen Haaren blickt breit lĂ€chelnd in die Kamera. TrĂ€gt einen dunkelblauen Anzug mit passendem Sakko und Hose ĂŒber einem weißen Hemd ohne Krawatte sowie einen cognacfarbenen LedergĂŒrtel, beide HĂ€nde in den Hosentaschen, lockere und offene Haltung.
PortrĂ€tfoto von Philipp Berger, Lead Software Engineer bei KemĂ©ny Boehme Consultants (KBC). Mann mit kurzen, dunkelbraunen Haaren blickt breit lĂ€chelnd in die Kamera. TrĂ€gt einen dunkelblauen Anzug mit passendem Sakko und Hose ĂŒber einem weißen Hemd ohne Krawatte sowie einen cognacfarbenen LedergĂŒrtel, beide HĂ€nde in den Hosentaschen, lockere und offene Haltung.
Lead Software Engineer

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