Qualitätsmanagement-Beratung – Projektbeispiel 🌐 KBC
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Autotür auf Prüfstand im Labor für Qualitätsmanagement-Beratung bei KBC.

Qualität | Automotive | Supply Chain Management

Qualitätsmanagement-Beratung für nachhaltige Qualitätsverbesserung

Ein führender Tier-1-Zulieferer für Automotive-Interieurkomponenten sah sich mit steigenden Qualitätsbeanstandungen durch den OEM konfrontiert – ausgelöst durch nicht konforme Teile und eine unzureichende Absicherung der Produktqualität über integrierte Prüfsysteme. KBC wurde beauftragt, ein strukturiertes Q-Programm zur nachhaltigen Steigerung der Produktqualität aufzubauen und gleichzeitig die Grundlage für eine schrittweise Deeskalation beim OEM zu schaffen. Wie ein systematisches Qualitätsprogramm unter hohem Kosten- und Eskalationsdruck zu messbaren Ergebnissen führt – zeigt diese Case Study.

Qualitätsmanagement-Beratung in Zahlen

Maßnahmen 
im strukturierten Maßnahmentracking

von >6% auf <1%

Reduzierung des Schlupfs von nok Teilen zum OEM 
Wirksamkeit 
der ersten abgestellten Fehlerbilder 

Der Kunde

Ein führender Tier-1-Automotive-Zulieferer

Beim Kunden handelt es sich um einen weltweit führenden Tier-1-Zulieferer für Automotive-Komponenten mit Produktionsstandorten in Europa, Nordamerika und Asien. Das Unternehmen beliefert führende Fahrzeughersteller – darunter globale Premium-OEMs – mit komplexen Automobilkomponenten. Die Produktqualität der gelieferten Teile ist für den Kunden von zentraler strategischer Bedeutung, da Qualitätsbeanstandungen seitens des OEM unmittelbaren Einfluss auf die Geschäftsbeziehung haben. Zum Zeitpunkt des Projektstarts stand das Unternehmen unter erheblichem Eskalationsdruck: Der OEM hatte den Einsatz eines externen Q-Gates gefordert, was die Dringlichkeit eines strukturierten Qualitätsprogramms unterstrich. 

Das Projekt

Qualitätsmanagement-Beratung durch strukturiertes Q-Programm

Ziel des Projekts war es, die Produktqualität komplexer Automobilkomponenten nachhaltig zu steigern und die Grundlage für eine schrittweise Deeskalation beim OEM zu legen. KBC baute zunächst ein standardisiertes Reporting auf, das Transparenz über alle relevanten Qualitätskennzahlen – darunter Nacharbeit, Ausschuss und Fehlerbild-Paretos – entlang der gesamten Linie schuf. Parallel entwickelte das Beraterteam von KBC ein interaktives Dashboard zur visuellen Analyse von Fehlerbildern und deren Häufigkeiten – mit Heatmap, Zeitverlauf und Pareto-Auswertung. Auf dieser Datenbasis führte das KBC-Team systematische Ursachenanalysen mit Methoden wie Ishikawa, 5-Why und Fehlerbaumanalyse durch. Zur dauerhaften Absicherung der Qualität wurden ein strukturiertes Maßnahmentracking implementiert sowie standardisierte Prüfanleitungen an kritischen Kontrollpunkten eingeführt.

Porträtfoto von Maximilian Klee, Senior Partner bei Kemény Boehme Consultants (KBC). Mann mit kurzen dunkelbraunen, nach hinten gekämmten Haaren, lächelt breit und freundlich in die Kamera. Trägt einen marineblauen Anzug über einem weißen Hemd ohne Krawatte, beide Hände in den Hosentaschen.
Porträtfoto von Maximilian Klee, Senior Partner bei Kemény Boehme Consultants (KBC). Mann mit kurzen dunkelbraunen, nach hinten gekämmten Haaren, lächelt breit und freundlich in die Kamera. Trägt einen marineblauen Anzug über einem weißen Hemd ohne Krawatte, beide Hände in den Hosentaschen.

So sehen wir Qualitätsmanagement-Beratung

Echtes Qualitätsmanagement entsteht nicht durch das Erstellen von Berichten, sondern durch das Verstehen von Prozessen. Wir gehen an die Linie, sprechen mit den Werkern und machen Fehlerursachen sichtbar, die in keiner Statistik auftauchen. Erst dann können Maßnahmen nachhaltig wirken.

Maximilian Klee, Senior Partner bei KBC

Das Ergebnis

Nachhaltig verbesserte Produktqualität und Vorbereitung der OEM-Deeskalation

Am Ende des Q-Programms stand eine integrierte Lösung aus strukturiertem Fehlermanagement, datenbasierter Transparenz und erhöhtem Standardisierungsgrad. In einem ersten Maßnahmenpaket wurden 41 Einzelmaßnahmen erfasst und systematisch umgesetzt – von der Optimierung der Prüftischoberflächen über die Einführung von Ionisierungsleisten bis zur Überarbeitung von Prüfanweisungen und Schulungskonzepten. Aus ursprünglich 68 gesammelten Fehlerhypothesen konnten durch gezielte Prozessbegehung und Werkerbefragung 8 wesentliche Fehlerursachen verifiziert und priorisiert werden. 

Die ersten abgestellten Fehlerbilder erreichten eine belegte Wirksamkeit von 100 %, gemessen über einen Zeitraum von zwei Wochen. Systematische Fehlerbilder wurden dauerhaft abgestellt – unterstützt durch einen aufgebauten Fehlermanagementprozess, der dem Kunden auch über das Projektende hinaus Orientierung gibt. Darüber hinaus bereitete KBC die schrittweise Deeskalation beim OEM vor: Als Ergebnis der nachhaltig verbesserten Qualitätsperformance wurde die Ablösung des vom OEM geforderten externen Q-Gates eingeleitet. 

Weitere Projekte mit Wirkung

Porträtfoto von Maximilian Klee, Senior Partner bei Kemény Boehme Consultants (KBC). Mann mit dunkelbraunen, nach hinten gekämmten Haaren, blickt breit lächelnd in die Kamera. Trägt einen dunkelblauen Anzug mit passendem Sakko und Hose über einem weißen Hemd ohne Krawatte, beide Hände in den Hosentaschen, lockere und selbstbewusste Haltung.
Porträtfoto von Maximilian Klee, Senior Partner bei Kemény Boehme Consultants (KBC). Mann mit dunkelbraunen, nach hinten gekämmten Haaren, blickt breit lächelnd in die Kamera. Trägt einen dunkelblauen Anzug mit passendem Sakko und Hose über einem weißen Hemd ohne Krawatte, beide Hände in den Hosentaschen, lockere und selbstbewusste Haltung.
Maximilian Klee
Senior Partner

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