Governance Struktur fĂŒr flexible Fahrzeugentwicklung 🌐 KBC
Branchen
Leuchtendes Organigramm aus grĂŒn-lila GlaswĂŒrfeln in Automobilfertigung visualisiert Governance Struktur bei KBC.

Produktentwicklung | Automotive

Governance Struktur: Klare Rollen und Entscheidungswege bei einem Automobilhersteller

VerkĂŒrzte Produktlebenszyklen sowie volatile Anforderungen aus Regulatorik und Wettbewerb stellten einen fĂŒhrenden Automobilhersteller vor die Frage, wie eine Governance Struktur fĂŒr flexiblere und effizientere Entscheidungswege in der Produktentwicklung aussehen sollte. Die etablierte Fahrzeugentwicklung war hochgradig komplex und eng vernetzt. Eine direkte Übertragung agiler Arbeitsweisen hĂ€tte umfassende Systemanpassungen erfordert. Gemeinsam mit KBC entwickelte das Unternehmen ein tragfĂ€higes Konzept fĂŒr eine Governance Struktur mit Klarheit ĂŒber Rollen, Entscheidungswege und Zusammenarbeit, ohne die etablierten Systeme grundlegend anzupassen.

Der Kunde

Ein fĂŒhrender Automobilhersteller

Der Kunde ist ein fĂŒhrender internationaler Automobilhersteller mit einer hochgradig komplexen und eng vernetzten Fahrzeugentwicklung, die zahlreiche Fachbereiche und Entwicklungsdisziplinen eng miteinander verzahnt. Angesichts kĂŒrzerer Produktlebenszyklen sowie volatiler Anforderungen aus Regulatorik und Wettbewerb stand fĂŒr das Unternehmen fest, dass eine Governance Struktur mit neuen Rollen sowie flexibleren und effizienteren Entscheidungswegen in der Produktentwicklung notwendig war, um wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben. Gleichzeitig war unklar, wie diese Governance Struktur konkret aussehen sollte und wie sie sich in einem etablierten, stark vernetzten Entwicklungsumfeld umsetzen ließ, ohne die bestehenden Systeme grundlegend anzupassen. Diese Ausgangslage machte das Vorhaben zu einer strategisch bedeutsamen, aber auch anspruchsvollen Aufgabe fĂŒr die gesamte Entwicklungsorganisation, da VerĂ€nderungen an einzelnen Prozessen unmittelbar auf viele angrenzende Bereiche und Schnittstellen ausstrahlten und entsprechend sorgfĂ€ltig abgestimmt werden mussten.

Das Projekt

Governance Struktur fĂŒr neue Rollen und Entscheidungswege

Ziel des Projekts war es, eine Governance Struktur zu entwickeln, die Rollen und Entscheidungswege in der Produktentwicklung klarer, flexibler und effizienter gestaltet. Anstatt alle Prozesse gleichzeitig zu verĂ€ndern, konzentrierte sich KBC gemeinsam mit dem Kunden zunĂ€chst auf jene Einzelprozesse mit dem grĂ¶ĂŸten Hebel fĂŒr Effizienz und AgilitĂ€t. Die ausgewĂ€hlten Prozesse wurden anschließend entlang der Zieldimensionen agiler Arbeitsweise und der neuen Governance Struktur adaptiert und in der Praxis verprobt, bevor sie in die FlĂ€che gebracht wurden. Die neugestalteten Prozesse wurden mit den relevanten Prozess-Stakeholdern abgestimmt, vereinbart und organisatorisch verankert, sodass sie im TagesgeschĂ€ft der Fahrzeugentwicklung tragfĂ€hig verankert werden konnten. Besonderes Augenmerk lag darauf, die hohe KomplexitĂ€t und den Vernetzungsgrad der etablierten Prozesse zu berĂŒcksichtigen, ohne umfangreiche Systemanpassungen auszulösen, sodass laufende Fahrzeugprojekte wĂ€hrend der Umstellung nicht gefĂ€hrdet wurden.

Portraitbild von Jakob le Claire, Senior Partner bei Kemény Boehme Consultants, der mit einer Hand in der Tasche in die Kamera blickt.
Portraitbild von Jakob le Claire, Senior Partner bei Kemény Boehme Consultants, der mit einer Hand in der Tasche in die Kamera blickt.

So gestalten wir eine Governance Struktur

Eine Governance Struktur entsteht nicht durch das pauschale Übertragen von Standardmethoden, sondern durch eine genaue Priorisierung: Welche Prozesse bringen den grĂ¶ĂŸten Effizienz- und AgilitĂ€tsgewinn, ohne die bestehende Systemlandschaft zu gefĂ€hrden? FĂŒr uns bedeutet das, Governance Strukturen so zu gestalten, dass sie Klarheit ĂŒber Rollen und Entscheidungswege schaffen und gleichzeitig von den betroffenen Fachbereichen von Beginn an mitgetragen werden.

Jakob le Claire, Senior Partner bei KBC

Das Ergebnis

Belastbare Governance Struktur fĂŒr die Fahrzeugentwicklung

Am Ende des Projekts stand ein klar strukturiertes Konzept fĂŒr eine belastbare Governance Struktur. Die Entwicklungsprozesse wurden im Kontext neuer Rollen und Entscheidungsstrukturen sowie neuer agiler Rituale und Taktung angepasst. Dadurch konnte die operative ArbeitsfĂ€higkeit zwischen dem Fahrzeugprojekt und den beteiligten Entwicklungsfachbereichen entlang der neugestalteten Prozesse sichergestellt werden, auch ĂŒber die unmittelbare Projektlaufzeit hinaus. Der Kunde verfĂŒgt damit ĂŒber eine Governance Struktur, die flexiblere und schnellere Entscheidungswege ermöglicht und gleichzeitig der hohen KomplexitĂ€t der Fahrzeugentwicklung gerecht wird. Damit ist die Entwicklungsorganisation besser darauf vorbereitet, kĂŒnftig auf kĂŒrzere Produktlebenszyklen und volatile regulatorische wie wettbewerbliche Anforderungen zu reagieren, ohne bei jeder neuen Anforderung die gesamte Prozesslandschaft erneut infrage stellen zu mĂŒssen. Die neue Struktur bildet damit eine belastbare Grundlage fĂŒr weitere Schritte auf dem Weg zu einer insgesamt agileren Produktentwicklung.

Portraitbild von Jakob le Claire, Senior Partner bei Kemény Boehme Consultants, der mit einer Hand in der Tasche in die Kamera blickt.
Portraitbild von Jakob le Claire, Senior Partner bei Kemény Boehme Consultants, der mit einer Hand in der Tasche in die Kamera blickt.
Senior Partner

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Ob Aufbau einer Governance Struktur, KlĂ€rung von Rollen und Entscheidungswegen oder Anpassung vernetzter Prozesse in der Produktentwicklung: In einem kurzen Austausch klĂ€ren wir, welche Schritte sinnvoll sind und wie KBC Sie als internationale Boutique-Unternehmensberatung mit Sitz in MĂŒnchen voranbringen kann.