Entwicklung Medizintechnik in Zahlen
“Advisory Board 2.0”
Der Kunde
Siemens Healthineers
Siemens Healthineers ist ein weltweit agierender Hersteller von Medizintechnik, dessen Portfolio bildgebende Systeme wie C-Bögen fĂŒr den intraoperativen Einsatz umfasst. Das Unternehmen fĂŒhrte regelmĂ€Ăig Advisory Boards mit Ărzten durch, um Produktinnovationen zu besprechen und MarktbedĂŒrfnisse zu erfassen. Im Laufe der Zeit lieĂ jedoch die Teilnahme immer weiter nach. Zudem hatten die Ărzte die RĂŒckmeldung gegeben, dass durch das Format kein Mehrwert mehr erzielt werde, was zu einer sinkenden QualitĂ€t des Feedbacks und zu einer wachsenden Distanz zwischen Entwicklung und Anwender fĂŒhrte. FĂŒr die Entwicklung neuer Produkte entstand eine lĂŒckenhafte Sicht darauf, welche Innovationen Ărzte tatsĂ€chlich brauchen.
Das Projekt
Entwicklung Medizintechnik durch Co-Creation bei Siemens
BOLD KBC Center for Innovation entwickelte gemeinsam mit Siemens das “Advisory Board 2.0”, einen fundamental neuen Ansatz, der Ărzte nicht mehr nur als Rezipienten von PrĂ€sentationen einlĂ€dt, sondern in den Innovationsprozess frĂŒhzeitig aktiv einbindet und einen Perspektivwechsel aufzeigt. Ărzte wurden eingeladen, ĂŒber neue Produkte nachzudenken, und das nicht nur abstrakt, sondern mit Hilfe der disruptiven Innovationsmethodik. Die Kernidee war es, den Ărzten nicht nur Ideen zu prĂ€sentieren und auf deren Feedback zu warten, sondern sie mit einzubinden in einer viel frĂŒheren Phase.
In Anlehnung an den âThe BOLD Wayâ werden bestehende Prozesse und Formate hierbei nicht nur schrittweise optimiert, sondern systematisch neu gedacht. Beim Advisory Board 2.0 folgt die wiederholte und verĂ€nderte Einbindung der Ărzte der Logik der Methodik der Multiplikation: Das bestehende Advisory-Board-Format wurde nicht abgeschafft, sondern in qualitativ neuer Form mehrfach in den Innovationsprozess eingebracht, mit aktiver Mitwirkung statt rein passiver PrĂ€sentation.
Das Ergebnis
Wertvolle Innovationen in der Entwicklung von Medizintechnik bei Siemens
Das neue Advisory-Board-Format wurde von den Ărzten sehr gut angenommen und erzielte viel positives Feedback. Anstatt sich passiv auf bereits fertige Ideen zu beschrĂ€nken, brachten sich die Ărzte aktiv in die Entwicklung von Produktkonzepten ein, die fĂŒr sie einen tatsĂ€chlichen Nutzen darstellen. Die positive Resonanz, die aktive Mitwirkung und die stĂ€rker gebĂŒndelte Entwicklungsarbeit zeigen, dass ein Rahmen der innovativen “The BOLD Way”-Methode auch in der Co-Creation mit externen Fachleuten zu fachlich verwertbaren Ergebnissen beitragen kann.














