Mit Lieferantenaudits zu einer nachhaltigen Lieferkette

alt = "Weltkarte grün bepflanzt"

Der Bundestag hat entschieden, das Lieferkettengesetz kommt! Und jetzt die gute Nachricht:  Es gibt ein einheitliches Vorgehen zur Auditierung von Lieferanten, mit dem Ziel einer nachhaltigen Lieferkette und zwar in Bezug auf alle Säulen der Nachhaltigkeit für jedes Unternehmen mit Lieferantenbeziehungen. Wir stellen es hier vor.

Der Druck auf die Unternehmen steigt

Die strengere Gesetzgebung, der öffentliche Druck, die eigene Motivation: Es führt kein Weg mehr an einer nachhaltigen Lieferkette vorbei. Nachhaltige Lieferketten sind eine Herausforderung für alle Unternehmen.

Wie lässt sich Nachhaltigkeit in der Lieferkette sicherstellen?

Die meisten Unternehmen wissen gar nicht, wo sie zuerst ansetzen sollen. Sie sind mit unübersichtlichen Regularien, lückenhaften Standards und unterschiedlichen Zertifizierungsmöglichkeiten konfrontiert. Sodass alle Säulen der Nachhaltigkeit, die ökologische, ökonomische und die soziale Säule, in der Lieferkette zu berücksichtigt werden, müssen Unternehmen sich u. a. folgenden Faktoren entlang der Wertschöpfungskette widmen:

  • Ausgestoßene CO2-Emissionen vs. das gesamte Spektrum klimaschädlicher Gase in Form von CO22-Äquivalenzen.
  • Landesspezifische Gesetzgebungen und weltweit unterschiedliche Zertifikatssysteme (z.B. bei Grünstrom).
  • Einhaltung von Arbeitnehmerrechten und Förderung von Gesundheit und Diversität der Mitarbeitenden.

Mit standardisierter Auditlogik zur nachhaltigen Lieferkette

Eine Auditierung von Lieferanten hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeitskriterien schafft zu Beginn Transparenz entlang der Wertschöpfungskette, während sie gleichzeitig erste Optimierungspotentiale zu einem nachhaltigen Lieferkette ableitet.  Das Ziel dabei ist klar: Es bedarf eines Systems, welches sofort einsetzbar ist, Zeit und Kapazität spart und basierend auf klar definierter KPIs die Lieferanten transparent und neutral bewertet.

Eine standardisierte Auditlogik erfüllt diese Ziele und lässt sich zudem gleichermaßen für alle Lieferanten, zu denen eine Geschäftsbeziehung besteht, unabhängig von Standort, Größe oder Produkt, einsetzen. Über die erhobenen Daten können die Lieferanten in einem Zielesystem kategorisiert und analysiert werden, um anschließend bei erheblichen Zielabweichungen ein Maßnahmentracking aufzusetzen, welches bspw. eine Emissionsreduzierung oder Steigerung der Arbeitssicherheit beinhaltet. Insofern ist ein entsprechendes begleitendes Maßnahmenmonitoring im Anschluss speziell bei großen Abweichungen vom Soll-Zustand zu empfehlen. Dadurch lassen sich riskante Lieferanten frühzeitig identifizieren und anhand eines Risikoradars überwachen. Störungen und Ausfallrisiken wird somit aktiv entgegengewirkt.

Die Auditlogik im Detail

  • Fünf Kategorien
  • Fragebogenbasiert
  • Pre-Audit Selbsteinschätzung der Lieferanten
  • Finale Bewertung durch Fremdeinschätzung
  • Einordnung der Lieferanten nach Kritikalität
  • Management Summary aller Lieferanten

Eine standardisierte Auditlogik hilft somit vor Produktionsausfällen, Krisensituation, Strafzahlungen und Imageschäden durch die Missachtung von Nachhaltigkeitsregularien bspw. nach den Sustainable Development Goals.

KBC greift auf langjährige Erfahrung im Bereich der Lieferanten-Auditierung zurück. Diese Erfahrung ermöglicht uns Sie in der Etablierung einer nachhaltigen Lieferkette zu unterstützen. Bei Fragen rund um das Thema sprechen Sie uns gerne an.

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