Um die Qualität im Einkauf eines führenden Automobil-OEMs zu optimieren, etablierten wir eine lieferkettenübergreifende Verbesserungssystematik.

Hintergrund

Immer mehr Teile von immer mehr Lieferanten: Die Komplexität von Einkaufsprozessen und Wertschöpfungsketten ist bei OEMs und großen Zulieferern drastisch gestiegen. Neben den reinen Kosten sowie der Bauteilqualität rücken speziell die Parameter „Flexibilität“ und „Innovation“ in den Vordergrund. Risiken müssen im Verbund mit dem Lieferantennetzwerk über den gesamten Produktlebenszyklus, von der Vorserie über die Serienproduktion bis zum After-Sales, abgesichert werden. Qualitätsmanager im Einkauf stehen vor der Herausforderung, den Einkauf zu optimieren und bei höheren Anforderungen ihre Prozesse schneller zu durchlaufen.

Konkrete Aufgabenstellung

  • Hohe Garantie-, Gewährleistungs- und Kulanzkosten bei Kaufteilen senken
  • Prozesslücken in der Kaufteil-Qualität schließen
  • Redundante und inkonsistente Erfassungssysteme optimieren
  • Komplexität angesichts von über 7.000 Lieferanten und über 800 relevanten Mitarbeitenden managen

KBC-Lösungsansatz

Im Spannungsfeld zwischen Qualität, Einkauf und Lieferanten bewegen wir uns souverän wie kaum eine andere Supply-Chain-Management-Beratung. Für die Programmleitung unseres Kunden agierten wir als rechte Hand, steuerten im Team die strategische Ausrichtung der Programminhalte sowie die Integration eines Qualitätsmanagements im Einkauf. Aufgrund der Fakten basierten KBC-Business-Cases inklusive monetärer Potenzialbewertungen war die Rückendeckung durch Top-Management-Gremien jederzeit gewährleistet.

Potenzialverwirklichung

Wir decken Potenziale auf, indem wir wertvolle Insights direkt vor Ort generieren. So konnten wir beispielsweise die Werksprozesse an sieben Standorten harmonisieren. Der Erfolg: Steigerung der Zuverlässigkeit von Kaufteilen um rund 18 % sowie Effizienzsteigerung auf Basis neu gestalteter Zielsysteme und Prozesse um 6 %.