Die Chemieindustrie gerät in den Abwärtssog der Automobilbranche

Für die Chemieindustrie brechen schwierige Zeiten an: Das Geschäft lief in den ersten beiden Monaten im Vergleich mit anderen Branchen zwar noch gut. Und als Vorlieferant für Medikamente, Diagnostika, Reinigungs- und Desinfektionsmittel können sich viele Chemiehersteller in diesen Tagen durchaus als systemrelevant betrachten.

Dennoch kann sich die Chemieindustrie den negativen Folgen der Coronakrise nicht entziehen. Denn die Nachfrage aus besonders gewichtigen Abnehmerbranchen wie der Automobilindustrie ist inzwischen drastisch gesunken.

Die Chemiebranche steuert daher nach Einschätzung von mehreren Analysten auf deutliche, womöglich sogar zweistellige Umsatzeinbußen im Gesamtjahr zu. Die negativen Folgen sollen stärker sein als während der Finanzkrise 2008.

Quelle: Handelsblatt