Die Stunde null der Automobilindustrie

Beleuchteter Tunnel

Wie weit ist die Branche in Bezug auf Klimaschutz, gesetzliche Vorgaben und Elektromobilität?

Die Automobilindustrie gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren in Deutschland und ganz Europa. Sie ist Garant individueller Mobilität. Sie sichert Arbeitsplätze und gibt starke Impulse für Wachstum und Innovation. Als eines der Aushängeschilder der deutschen Wirtschaft steht sie jedoch auch bei anderen Diskussionen im Fokus: Allem voran beim Thema Nachhaltigkeit.

Die öffentliche Erwartungshaltung wächst enorm. Der politische Druck ebenso. Nur wenigen Wirtschaftssektoren wird eine ähnlich hohe Relevanz in Bezug auf den Klimaschutz zugesprochen, wie der Automobilindustrie. Doch wie sieht dieser Stellhebel aus? Wie weit ist die Branche wirklich? Und was wird sie in Zukunft leisten können oder sogar müssen? Genau diese Fragenstellungen haben Nils Lauer-Neff und Patrick Dohle von der Unternehmensberatung Kemény Boehme & Company (KBC) genauer unter die Lupe genommen.

Zu Beginn dieses Artikels führen wir zunächst in klimapolitische Hintergründe ein. Wir leiten weiterhin her, warum die Automobilindustrie im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielt. Daraufhin werfen wir einen Blick auf die gesetzlichen Zielvorgaben, die die Automobilhersteller bis 2020/21 erreichen müssen und inwieweit diese bisher erfüllt wurden. In diesem Zusammenhang sind auch die Stellhebel interessant, die die Hersteller in der Hand haben, um potenziellen Strafzahlungen durch Zielverfehlung zu entgehen. Zum Schluss geben wir noch Denkanstöße, wie die Dynamik der Nachhaltigkeitsthemen in der Automobilindustrie weitergeführt werden könnte.

Die Stunde Null der Automobilindustrie_KBC