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Trotz rückläufiger technischer Aktionen über alle Hersteller verzeichnen die deutschen OEMs einen erheblichen Anstieg in 2017.

München – Die Unternehmensberatung KBC hat auf Basis von Daten der NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) die technischen Ursachen von Rückrufaktionen der letzten 20 Jahre analysiert. Trotz eines Rückganges der technischen Aktionen in 2017 und eines erheblichen Rückganges der betroffenen Fahrzeuge (Grund: Kein Mega-Event wie z.B. Airbag in 2016) haben sich die deutschen OEMs zum Teil erheblich verschlechtert. So verzeichnet Mercedes bei der Anzahl technischer Aktionen einen Zuwachs von 65% und BMW bei der Anzahl betroffener Fahrzeuge einen Zuwachs von 69%.

Interessant ist, dass bei den deutschen Herstellern vergleichsweise wenige Fahrzeuge pro Rückruf betroffen waren. Durchschnittlich sind rund 150.000 Fahrzeuge pro Rückruf betroffen, bei Mercedes sind es nur 30.200 und bei BMW 60.300.

Technischen Aktionen werden in insgesamt 18 Module eingeteilt. Spitzenreiter bei den betroffenen Fahrzeugen ist nach wie vor das Modul Airbag. In 2017 kam es darüber hinaus zu erheblichen Steigerungen in den antriebsnahen Modulen Motor/Motorkühlung, Kraftstoffversorgung und Antriebsstrang.

 

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Technische Aktionen in den USA - das Update